ÖKT 2010: Erste Eindrücke


Mit der Eröffnungsveranstaltung auf der Theresienwiese, bei der sich u.a. auch Bundespräsident Köhler zu Wort meldete, begann ein bunter Abend der Begegnung. In den verschiedenen Ecken der Münchner Innenstadt präsentierten sich kirchliche und kirchennahe Gruppen aus den verschiedenen Regionen Bayerns. Auch die Kirchen waren offen und luden zu kurzen Andachten ein. Das war auch nötig, denn letztlich gingen sowohl das reichhaltige Angebot wie auch die großen Menschenmengen ziemlich in die Beine. Besonders an den Essensständen, die mit dem Duft von Frischgegrillten lockten, bildeten sich lange Schlangen.

Ein Highlight des Abends, das viele junge Leute anzog, war der halbstündige Kurzauftritt der Wise Guys – ihr richtiges Konzert geben sie heute abend. Aber auch sonst war auf diversen Bühnen rund um die Stadt jede Menge los: Musik im Spektrum von zünftiger Blasmusik zu mitreissenden Sambarhythmen wechselte sich munter ab. Abgerundet wurde der Abend durch einen Segen im Lichtermeer mit dem Lied von Henry Francis Lyte, “Bleib bei mir Herr!”



Uwe Birnstein, Georg Schwikart: “Katholisch? Never! Evangelisch? Never!”


Herrlich plakativ und für den anvisierten Zweck – mir also die Reise zum ÖKT zu verkürzen – wunderbar geeignet ist das gerade rechtzeitig erschienene Buch von Uwe Birnstein und Georg Schwikart mit dem Titel “Katholisch? Never!” bzw. “Evangelisch? Never!”. Beide Autoren bemühen in dieser Abhandlung aus ihrem jeweiligen, konfessionell geprägten Blickwinkel zunächst alle gängigen Klischees, warum sie die Gläubigen der jeweils anderen Kirche eben nicht beneiden, nein, vielmehr bemitleiden, und auf keinen Fall mit ihnen tauschen würden – weil man es ja selbst schließlich so viel besser hat. Derartige Tiraden sind natürlich mit einem doppelten Augenzwinkern verfasst, was auch bereits deutlich wird, nimmt man den Band zur Hand: er besitzt auf den ersten Blick zwei Rücken und zwei Vorderseiten, und lädt also von jeder Seite gleichsam zum Lesen ein. Jede Sichtweise ist also gewissermaßen “die Richtige”, hat aber ihre durchaus ebenso berechtigte Kehrseite.

Insofern wurden hier zwei Bücher schon auf sichtbare Weise “ineinander verschränkt”, ein erzkatholisches und ein höchstprotestantisches. Aber jedes der beiden ist ebenfalls zweigeteilt: nach dem augenzwinkernden Auseinandernehmen der Anderen und dem ebenso humorvollen Herausstreichen der eigenen Vorzüge folgt eine durchaus ernsthafte und konstruktive Diskussion, wie Ökumene gelingen kann: auf der Basis des gegenseitigen Anerkennens von Stärken und Schwächen, aus dem gegenseitigen Lernen voneinander und als letztlich der Erkenntnis, dass jede Teilgruppe der Christenheit auf die andere(n) angewiesen ist – auch, weil wir nur so den vollständigen Leib Christi repräsentieren können.



ÖKT 2010: Anreise


Die Fahrt zum ÖKT begann sehr entspannt. Nachdem ich auf Fraukes Anraten hin auf einen Fußmarsch in aller Herrgottsfrühe verzichtet und mir die Bequemlichkeit eines wartenden Taxis gegönnt hatte (6€ plus Trinkgeld), blieb mir noch ein wenig Zeit, den (natürlich zu dieser unchristlichen Zeit noch ruhenden) Umbau des Lüneburger Bahnhofs gebührend zu bewundern. Endlich ein McDonalds mit “rail in” in unserer “Hansestadt”! Ja, unzweifelhaft: Wir sind Weltstadt.

Dankenswerterweise war es in dem ICE, der mich rechtzeitig dem halbstündig verspäteten Sonderzug nach München zubringen sollte, noch sehr ruhig – leise Schnarchlaute durchzogen das Großraumabteil. Schlafen konnte ich allerdings nicht mehr – und die Fahrt war mir dafür auch viel zu kurz – und so hatte ich die Möglichkeit, in Stille meinen Gedanken nachzuhängen, die trübe Dämmerung zu genießen und meine Hoffnung für diese Kirchentag, mein erster überhaupt und ein ökumenischer noch dazu, zu formulieren: Um Impulse geht es mir, Ideen, Anregungen, die über mein bisheriges Sichtfeld hinausgehen. Und um Begegnung mit Menschen, die mir so fremd nicht sein können.

Um kurz nach halb acht saßen wir dann erst zu fünft, später dann zu sechst im Abteil, eine bunte Mischung, und ich hatte Glück: es sind junge, offene, aber nicht überschwengliche Leute aus Hamburg (2 Jungs, 2 Mädels) und ein Mann mittleren Alters, zurückhaltend, aber nicht abweisend, in Kassel zugestiegen. Über den uns verbindenden Glauben sind wir zwar noch nicht in’s Gespräch gekommen – aber man will es ja auch nicht über’s Knie brechen.

Spulen wir noch weitere 6 Stunden vor: Ich sitze nun in der “Lounge” des Münchner 4You – solide beschreibt es in jeder Hinsicht treffend – und überlege, während ich diese abschließenden Zeilen tippe, ob ich jetzt direkt zur Theresienwiese pilgere, wo in einer Stunde die Eröffnungsveranstaltung steigen wird, oder ob ich noch kurz die Innenstadt zwecks Nahrungsaufnahme tangieren soll. (Ich entscheide mich für Letzteres.)



Alessandro Manzoni: Die Brautleute


Mit den Klassikern aus Goethes Zeit stand ich bislang interessenbedingt eher auf Kriegsfuß, insbesondere, wenn sie in Schwartenstärke auftraten. Aber wenn einer der eigenen Lieblingsautoren — in meinem Fall Umberto Eco — des Lobs für ein Werk nicht müde wird, und wenn dann auch noch eine gefeierte Neuübersetzung des betreffenden Werks vorliegt, just von dem Übersetzer, der auch Ecos Werke ins Deutsche zu übertragen weiß — Burkhart Kröber — dann dürfte das Ergebnis einen Versuch mal wert sein, dachte ich mir. Ein Glück!

Worum geht es? In nuce: Man schreibt das Jahr 1628, und die Verlobten Lucia und Renzo, Bergler aus der Lombardei, wollen heiraten. Doch leider hat auch der fiese Fürst Don Rodrigo ein Auge auf Lucia geworfen und bringt den ängstlichen Ortsgeistlichen Don Abbondio dazu, die Trauung bis auf Weiteres zu verschieben, um Renzo in der Zwischenzeit außer Landes zu jagen. Gemeinsam mit Lucias Mutter Agnese spinnen die beiden Brautleute daraufhin eine List, um doch noch den Segen des Pfarrers zu erhalten.

Was als Bauernschwank beginnt, entpuppt sich als sehr abwechselungsreiches Lesevergnügen: dieser Roman ist gleichzeitig auch Geschichtsbuch und Sozialstudie, und der Autor (der nach Selbstauskunft nur ein Manuskript eines unbekannten Schriftstellers aus dem 17. Jh. verarbeitet) fügt viele interessante Anmerkungen ein, die sich bisweilen zu seitenlangen Abschweifungen entwickeln. Kritisch werden alle Schichten der Gesellschaft vorgestellt und beäugt, ohne dass die Zusammenhänge konstruiert werden müssen — die Geschichte fließt so leicht und fröhlich dahin wie die Adda, und dank schicksalshafter Wendungen bleibt es spannend bis zum Schluss. Unbedingte Leseempfehlung, wobei man für die 850 Seiten durchaus ein wenig Muße mitbringen sollte.



Brian D. McLaren: A generous orthodoxy


Mit der Rechtgläubigkeit ist es ja so eine Sache, speziell in religiösen Fragen. Anderen gesteht man dieses Prädikat selten zu, zumeist nur als Betitelung einer entsprechenden Schublade — z.B. “griechisch-orthodox” oder “ultraorthodoxe Juden” — und wenn einmal einem Einzelnen, dann eher in abwertender Form: der übertreibt es aber auch wirklich ein wenig.

Andererseits hat die Philosophie der Postmoderne zudem zu einer derartigen Relativierung aller Wahrheitsansprüche geführt, dass nur wenige junge Christen sich selbst heutzutage noch ernsthaft als “rechtgläubig” bezeichnen würden — und das zu Recht! Insofern ist der Titel von Brian McLarens Buch, “A generous orthodoxy”, natürlich eine kalkulierte Provokation; umso mehr, als der zugegebenermaßen etwas länglich anmutende Untertitel dann ausführt: “Why I am a missional, evangelical, post/protestant, liberal/conservative, mystical/poetic, biblical, charismatic/contemplative, fundamentalist/calvinist, anabaptist/anglican, methodist, catholic, green, incarnational, depressed-yet-hopeful, emergent, unfinished christian.” Ahja.

Nun könnte man meinen, dies solle das ziemlich langweilige Credo eines Christen werden, der versucht, es allen irgendwie recht zu machen. Diesen Eindruck möchte ich aber schnellstens wieder zerstreuen, denn bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass man als Christ mit einer solchen Einstellung immer noch zwischen allen Stühlen sitzt und von jedermann weniger Lob als vielmehr Kritik erwarten darf. Insofern liegt hier für jeden, der sich darauf einlassen mag, ein vergnügliches Stück Apologetik vor — vergnüglich deshalb, weil es McLaren gelingt, in bester Manier der Dekonstruktion, jedes der im Untertitel aufgelisteten Adjektive überraschend auf seine ursprüngliche Bedeutung hin zurückzuführen. Das macht nicht nur Spaß zu lesen, es versetzt auch in jedem Kapitel wieder neue Denkanstöße.

Letztlich geht es McLaren nicht um ein Aufteilen der Welt in Gut und Böse, sondern um ein Betrachten der Zustände aus ungewohnten Blickwinkeln. Und so ist natürlich auch die selbstbehauptete “Rechtgläubigkeit” natürlich nicht durch irgendwelche Dogmen, sondern den Geist der Großherzigkeit definiert, was mir sehr gut getan hat — auch wenn ich nicht überall mit seinen Ansichten übereingestimmt habe. Aber wir wollen mal nicht so sein.



Inmitten


Inmitten
Atemloser Gestalten, die sich
Mit Regenschirmen durch die Gassen hetzen,
Um Einkaufstaschen bis zum Rand zu füllen…

Inmitten
Zahlloser Dinge, die sich
In hohen Regalen dicht an dicht drängen,
Um den Sinn bis zum Rand zu füllen…

Inmitten
Endloser Ansprüche, die sich
Frech um Augenblicke streiten,
Um rastlose Tage bis zum Rand zu füllen…

… ist ein Ros’ entsprungen.

(Frauke & Lars, Dez. 2009)



Die Weiße Hölle vom Piz Palü


Die Nordseite des Piz Palü. Die Bilder stammen von einer auf der Diavolezza stehenden Webcam und werden etwa alle 30 Minuten aktualisiert. Ich kann mich daran garnicht sattsehen.

Update: Nachdem jetzt leider schon über längere Zeit nicht mehr viel zu sehen war, habe ich das Bild durch einen Link ersetzt.



Michael Jackson, Pop-Ikarus


Es gibt vermutlich nur wenige Menschen, die in den 80ern ihre Kindheit verbrachten, ohne eine zumindest zeitweilige Phase der Bewunderung für Michael Jackson zu durchleben. Das  allererste Musikalbum in meinem Besitz war Bad, natürlich damals noch auf Kassette. Das Album erschien 1987 — da war ich 10 Jahre alt. Dass Michael Jackson jetzt so plötzlich und tragisch verstarb, versetzt mich also eher in eine Art Nostalgie, denn seit meinem musikalischen coming of age ab der Mitte der ’90er habe ich seinen Werdegang bzw. Abstieg nur noch am Rande in den Sensationsmeldungen der Boulevardpresse mitverfolgt.

Allerdings muss ich hinzusetzen, dass mich ohnehin die Musik an sich nur teilweise faszinierte, vor allem, weil ich schon damals per Stromgitarre erzeugte Töne bevorzugte. (Eins meiner nächsten Alben war The Razor’s Edge von AC/DC, heimlich vom eigenen Taschengeld gekauft. Das erschien 1990, woran man sieht, dass sich mein Musikkonsum noch arg in Grenzen hielt.) Die Gitarrenaffinität bewirkte auch, dass Dirty Diana mein Lieblingssong auf Bad war und blieb. Aber: Wenn ich die Musik nur so halbwegs mochte, was hat mich dann an Michael Jackson so nachhaltig beeindruckt?

Ganz einfach — sein Tanzstil.

Schaut man sich bspw. auf YouTube Musikvideos von Michael Jackson an, wird selbst ohne Ton deutlich, was für ein genialer Künstler dieser Mann war. Als Beispiel sei auf die Live-Performance zum 25-jährigen Bestehen des Motown-Records-Labels verwiesen — jeder Schritt sitzt. Die perfekten Choreografien wurden in der Regel zudem von Jackson selbst entworfen.

Über das, was dann ab den Neunzigern mit Michael Jackson geschah, habe ich mir schon öfters Gedanken gemacht. Mittlerweile glaube ich, dass Jackson, der ja durch seinen Vater bereits früh und hart zum Showstar gedrillt wurde, nie eine richtige Kindheit erleben durfte, und sich daher auf dem Höhepunkt seines Erfolgs versuchte, in das Paradies des Kindseins zurückzukaufen — etwa durch einen Affen als Haustier, Kooperationen mit Disneyland (wie dem Film Captain EO) und dem Erwerb der Rechte an sämtlichen Songs der Band seiner Kindheit, den Beatles. Ja, vielleicht war Michael Jacksons oft (und böswillig) als Pädophilie missgedeutete Kinderliebe, die sich auch in vielen humanitären Hilfsprojekten (“Heal the World“) ausdrückte, letztlich auch nichts mehr als dass: Ein gutgemeinter, kindlich-ungeschickter Versuch, anderen jungen Menschen ihre Kindheit so schön wie möglich zu gestalten.

Im Rückblick erscheint mir Michael Jacksons Leben wie eine Coverversion des Ikarus-Mythos: Um aus dem beengten Lebensumständen der unterdrückten schwarzen Minderheit in den USA der 60er Jahre auszubrechen, erschafft Vater Jackson seinen Kindern Flügel — die Musik. Sie einzusetzen erfordert allerdings hartes Training mit eiserner Diziplin: nicht zu hoch, nicht zu tief… Und wer weiß, vielleicht wollte ja auch die tragische Gestalt der Antike sich durch ihren “übermütigen” Aufstieg zu dicht an die Sonne lediglich dem unbarmherzigen Regime ihres Vaters Dädalus entziehen?



Die wunderbare Zeitvermehrung


Und Jesus sah eine große Menge Volkes, die Menschen taten ihm leid, und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes.

Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger: Herr, schicke diese Leute fort, es ist schon spät, sie haben keine Zeit.

Gebt ihnen doch davon, so sagte er, gebt ihnen doch von eurer Zeit!

Wir haben selber keine, fanden sie, und was wir haben, dieses wenige, wie soll das reichen für so viele?

Doch war da einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht, zur Not, dazu zwei Viertelstunden.

Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, die fünf Termine, die sie hatten, die beiden Viertelstunden in die Hand. Er blickte auf zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, dann ließ er austeilen die kostbare Zeit, durch seine Jünger an die vielen Menschen.

Und siehe da: Es reichte nun das wenige für alle. Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit, das war nicht wenig.

Es wird berichtet, dass sie staunten. Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei Ihm.


(Aus: Lothar Zenetti, “Die wunderbare Zeitvermehrung. Variationen zum Evangelium“)



Xbox 1984


Spielekonsolen liegen eigentlich außerhalb meines Interesses, oder zumindest sehr weit am Rande — nicht, weil ich nicht gerne spielen würde, sondern, weil ich für diesen Zweck zumindest bis zum Erscheinen der Wii den PC aus pragmatischen (bereits vorhanden, kein Fernseher benötigt, vielfältige Eingabegeräte anschließbar und überhaupt vielseitiger) wie ästhetischen Gründen (wesentlich höhere Auflösung der Bilder) vorgezogen habe.

xbox1984 Doch was Microsoft jetzt mit Project Natal als Erweiterung der Xbox 360 auf der Computerspiel- Messe E3 der Öffentlichkeit vorgestellt hat, lies mich erst aufhorchen und dann, nach dem Sehen des offiziellen Werbeclips, zusammenzucken. Das Konzept kam mir… irgendwie vertraut vor.

Ein Gerät, das im Wohnzimmer steht und den Fernseher um einen Rückkanal erweitert? Das sich selbständig aktiviert, sobald jemand den Raum betritt (oder vielleicht nie wirklich aus ist — man weiß es nicht)? Das Gesichter und Stimmen voneinander unterscheiden kann? Das jede Aktion vor seinen elektronischen Augen und Ohren aufmerksam mitverfolgt? Na klar: Das ist der Telescreen, wie ihn George Orwell in seinem Roman Nineteen Eighty-Four beschreibt. Mit dem Unterschied, dass wir heute schon über die notwendige Software verfügen, um die gesammelten Daten automatisch auszuwerten — was die Xbox zu Entertainmentzwecken tut.

Ich will jetzt nicht in irgendwelche wilden Verschwörungstheorien abgleiten. Aber wie der Zufall es so will, haben wir bald (oder schon heute?) mit den diversen Gadgets alle technologischen Hilfsmittel in unseren Taschen und Wohnräumen, die einem Überwachungsstaat viel Arbeit abnehmen würden: Ob es nun die Mobiltelefone sind, die das lückenlose Protokollieren unseres Aufenthaltsortes ermöglichen (was mit Google Latitude sogar noch auf die Spitze getrieben werden kann), die öffentliche Preisgabe oder zumindest das bedenkenlose Abtreten persönlicher Daten, Fotos und Kontakte an Webplattformen wie Facebook und StudiVZ oder eben jetzt ein Einblick in das eigene Wohnzimmer.

Fehlt eigentlich nur so etwas wie Google Maps mit Street View in Echtzeit. Dieses Werkzeug ist bis jetzt noch den div. Regierungen vorbehalten — immerhin.