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	<title>Frauke &#38; Lars &#187; Credo</title>
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	<description>Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.</description>
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		<title>The Tree of Life</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 10:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/the-tree-of-life/">Lars</span></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegende Bilder]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern haben wir The Tree of Life gesehen und waren tief beeindruckt. &#8220;Begeistert&#8221; wäre angesichts dieses Films das falsche Wort, auch wenn er sehr stark geistig sowie geistlich ansprechend ist, und im besten Sinne des Wortes einen spirituellen Plot in Worte einer gewaltigen Bildsprache fasst, die so anrührend wie inspirierend ist, ohne aufdringlich zu sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern haben wir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Tree_of_Life">The Tree of Life</a> gesehen und waren tief beeindruckt. &#8220;Begeistert&#8221; wäre angesichts dieses Films das falsche Wort, auch wenn er sehr stark geistig sowie geistlich ansprechend ist, und im besten Sinne des Wortes einen spirituellen Plot in Worte einer gewaltigen Bildsprache fasst, die so anrührend wie inspirierend ist, ohne aufdringlich zu sein.</p>
<p>Sollte ich mein persönliches Verständnis der Aussage des Films in einem Satz zusammenfassen, würde ich es wie folgt versuchen: Gott finden wir weniger in der natürlichen Schöpfung, als vielmehr in den Beziehungen der Menschen untereinander &#8211; insbesondere dort, wo Vertrauen zueinander und Vergebungsbereitschaft herrschen. (Das passt wie ich meine wunderbar zu <a title="Warum antwortet Gott uns nicht?" href="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/">einer Erkenntnis aus dem letzten Jahr</a>.)</p>
<p>Ausgangspunkt für diese Theologie ist der Widerstreit der Gottes- und Menschenbilder der Eltern im ältesten von drei Brüdern. Seine Fragen begleiten uns durch den Film, wo nicht sichtbar, da per Stimme aus dem Off. Quasi dialektisch entfaltet sich so eine szenische Diskussion, ob das Leben nun ein harter Kampf ums Dasein &#8211; so die Theorie des Vaters, der weder für seine musikalische noch für seine erfinderische Begabung je Anerkennung erhielt &#8211; oder zu Leben an sich ein Geschenk, eine Gnade sei &#8211; so die Meinung der Mutter, einer fröhlichen und nachgiebigen Frau. Zusammengefasst wird dieses Problem zu Beginn in den Worten: <em>&#8220;There are two ways through life: the way of nature, and the way of Grace. You have to choose which one you&#8217;ll follow.&#8221;</em></p>
<p>Argumente für und gegen die beiden Positionen liefert der Film in vielen nicht-chronologisch zusammengestellten Szenen aus der Kindheit der Brüder, wobei  hier insbesondere auch die Leistung der jungen Schauspieler hervorgehoben werden muss, die nicht hinter jener ihrer älteren Kollegen zurücksteht und sehr natürlich wirkt. Ist der Tod eines Kindes ungerechter als die <a title="Massenaussterben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben">Vernichtung ganzer Gattungen von Lebewesen</a>, im Film beispielhaft dargestellt anhand des Aussterbens der Dinosaurier? Was ist schlimmer, keinen Respekt oder kein Vertrauen entgegengebracht zu bekommen? Was schmerzt mehr, bestraft zu werden &#8211; oder schon wieder Vergebung zu erfahren, obwohl man doch weiß, dass man falsch gehandelt hat?</p>
<p>Letztlich ergeben sich für den Betrachter aber auch noch weitere Fragen &#8211; etwa, ob man überhaupt wirklich wählen kann zwischen Natur und Gnade, oder auch, ob diese Dichotomie überhaupt stichhaltig ist. Auch hierzu äußert sich der Film in einer Bildsprache, die jeder anders deuten mag. Diese Herausforderung mag nicht jedem Kinogänger liegen &#8211; so mancher ächzte ob langer Passagen abstrakter Szenen bar jeden Dialogs. Wer sich darauf einstellen kann, darf sich auf ein nachhaltiges Kinoerlebnis freuen.</p>
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		<title>Zum Hebräerbrief</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/zum-hebraerbrief/">Lars</span></dc:creator>
				<category><![CDATA[Auslegungssache]]></category>
		<category><![CDATA[bible]]></category>
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		<description><![CDATA[Über den Monatswechsel Juli/August 2010, als dieser Eintrag eigentlich entstanden ist, habe ich mich zum ersten Mal wirklich  intensiv mit dem Hebräerbrief auseinandergesetzt (und diesen ebenfalls erstmal in einem Rutsch gelesen). Lange Zeit hatte mich dieser Text nicht sehr begeistert &#8211; zu düster und mahnend im Ton, zu abstrakt der Inhalt. Nur der Schönheit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Monatswechsel Juli/August 2010, als dieser Eintrag eigentlich entstanden ist, habe ich mich zum ersten Mal wirklich  intensiv mit dem Hebräerbrief auseinandergesetzt (und diesen ebenfalls erstmal in einem Rutsch gelesen). Lange Zeit hatte mich dieser Text nicht sehr begeistert &#8211; zu düster und mahnend im Ton, zu abstrakt der Inhalt. Nur der Schönheit der theologischen und auch der formalen Konzeption habe ich mich eigentlich nie so wirklich entziehen können.</p>
<p>Nun wurde ein Teil der Aussagen zur Opfertheologie im Gottesdienst am 01.08. verarbeitet, und beim Lesen des entsprechenden Kapitels 9 in der Vorbereitung darauf packte es mich: Ein derart zeitloser, inspirierter Text! Da war es offenbar immer schon egal, dass weder Autor noch Adressatenkreis noch Abfassungszeitraum in irgendeinerweise verlässlich und präzise bestimmt werden konnten.</p>
<p>Die Opfertheologie, die der unbekannte Autor entfaltet &#8212; Jesus als Hohepriester und Opferlamm, dessen freiwilliges Opfer aber so bedeutend ist, dass es im Gegensatz zum Opferkult der Stiftshütte nur &#8220;ein für alle Mal&#8221; gebracht werden musste &#8212; teilen heutzutage auch viele Christen deswegen nicht mehr, weil ein Gott, der Blut als Satisfaktion zur Vergebung von Sünde und Schuld fordert, uns zurecht archaisch erscheint. Wir haben nicht nur ein anderes Gottesbild, dass auch im wesentlichen von den humanistischen Werten der Aufklärung beeinflusst wurde &#8212; wir sind auch Tieropfer nicht mehr gewohnt. Im Gegenteil, der Tierschutz liegt uns am Herzen, und schon das Schlachten zur Nahrungsgewinnung hat einen zweifelhaften Ruf bekommen. Und um wieviel mehr lehnen wir ein Menschenopfer ab &#8212; ganz gleich, ob dieses nun mehr oder minder freiwillig erbracht wurde.</p>
<p>Der Schreiber des Hebräerbriefes wie auch seine urchristlichen Leser hatten einen anderen Hintergrund. Ich kann mir vorstellen, dass die genutzten Bilder für sie intuitiv und lebensnah anstatt befremdend und grausam erschienen sein mögen. Und da es im betreffenden Text um sehr komplexe theologische Sachverhalte geht, nötigt mir diese Vorstellung, wie hier ein Autor genau die Sprache seiner Leser trifft, ebensoviel Respekt ab wie die Tatsache, dass er seine Argumentation kurz, stringent, prägnant und frei von inneren Widersprüchen vorträgt. Auch wenn ich dem Hebräerbrief nicht in allen Punkten (und vor allem: Prämissen) folgen mag, halte ich ihn also doch für eine frühe theologische Höchstleistung.</p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/wir-haben-keine-andere-wahl-dan918/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2008-11-15 09:19:11" resource="http://fraukeundlars.de/wir-haben-keine-andere-wahl-dan918/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/wir-haben-keine-andere-wahl-dan918/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/wir-haben-keine-andere-wahl-dan918/">Wir haben keine andere Wahl&#8230; (Dan.9,18)</span>'><span property="dc:date" content="2008-11-15 09:19:11" resource="http://fraukeundlars.de/wir-haben-keine-andere-wahl-dan918/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/wir-haben-keine-andere-wahl-dan918/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/wir-haben-keine-andere-wahl-dan918/">Wir haben keine andere Wahl&#8230; (Dan.9,18)</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/haben-oder-sein-mt-620/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2009-02-04 18:17:25" resource="http://fraukeundlars.de/haben-oder-sein-mt-620/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/haben-oder-sein-mt-620/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/haben-oder-sein-mt-620/">Haben oder Sein? (Mt.6,20)</span>'><span property="dc:date" content="2009-02-04 18:17:25" resource="http://fraukeundlars.de/haben-oder-sein-mt-620/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/haben-oder-sein-mt-620/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/haben-oder-sein-mt-620/">Haben oder Sein? (Mt.6,20)</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/trotzdem-handeln-ro-53-4/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2009-01-28 08:27:12" resource="http://fraukeundlars.de/trotzdem-handeln-ro-53-4/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/trotzdem-handeln-ro-53-4/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/trotzdem-handeln-ro-53-4/">Trotzdem handeln (Rö.5,3-4)</span>'><span property="dc:date" content="2009-01-28 08:27:12" resource="http://fraukeundlars.de/trotzdem-handeln-ro-53-4/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/trotzdem-handeln-ro-53-4/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/trotzdem-handeln-ro-53-4/">Trotzdem handeln (Rö.5,3-4)</span></a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Jesus lernen heißt siegen lernen (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 7)</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 11:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/">Lars</span></dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritus]]></category>
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		<category><![CDATA[jesus]]></category>
		<category><![CDATA[prayer]]></category>

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		<description><![CDATA[Merkwürdig&#8230; In den letzten Wochen und Monaten habe ich weder Zeit noch Kraft noch Ruhe für unser Blog übrig gehabt, und dieser Text, dessen Rohfassung ursprünglich Anfang April dieses Jahres entstand, dümpelte damit also über ein halbes Jahr als Draft dahin &#8212; oder sollte ich sagen: reifte? Jedenfalls haben mich folgende Zeilen doch irgendwie selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merkwürdig&#8230; In den letzten Wochen und Monaten habe ich weder Zeit noch Kraft noch Ruhe für unser Blog übrig gehabt, und dieser Text, dessen Rohfassung ursprünglich Anfang April dieses Jahres entstand, dümpelte damit also über ein halbes Jahr als Draft dahin &#8212; oder sollte ich sagen: reifte? Jedenfalls haben mich folgende Zeilen doch irgendwie selbst wieder erstaunt und berührt (oder vielleicht auch eher andersherum), sodass ich sie jetzt, mit einigem Abstand, noch veröffentliche, nicht ohne die Lektion, die ich persönlich seitdem gelernt habe, unten kursiv gesetzt anzufügen.</em></p>
<p>Wenn die Lage ernst oder gar hoffnungslos erscheint, gewinnt unser Gebet manchmal überraschend eine neue Qualität. Selbst wer sich von Gott keine rechte Vorstellung machen kann oder will, oder Ihn zumindest nicht als Weltenlenker, micromanagenden Controlfreak oder gar Wünscheerfüller sieht, hält sich in einer solchen Situation mit spezifischen Bitten nicht zurück. Doch andererseits müssen auch die vertrauensvollsten Glaubenden die Erfahrung machen, dass Gott nicht nur ihre Gebete nicht erhört, sondern Er zudem eiskalt schweigt. Und schweigt. Und schweigt. Und dann?</p>
<p>Mich hat in dieser Situation sehr bewegt und irgendwie auch erleichtert, was Jesus in der Nacht vor seinem Karfreitag erleben musste. Immerhin: Gottes eingeborener Sohn, d.h. Einzelkind, also mit den denkbar besten Connections nach oben. Zudem sündlos, und umso mehr noch schuldlos, und ja auch angeblich bestens informiert, was auf ihn wartete und wozu das alles notwendig war. Aber in dieser Nacht in Gethsemane, da betet er dann doch wie nie zuvor: Laut Markus fängt er an &#8220;zu zittern und zagen&#8221;, sein Schweiß fließt vom intensiven Beten &#8220;wie Blut&#8221; zu Boden, berichtet Lukas, und er unterbricht sein Gebet immer wieder, um nervös seine Jünger dafür zur Schnecke zu machen, dass sie so cool bleiben, dass sie sogar einschlafen.</p>
<p>Und dann dieses Gebet: &#8220;Abba, mein Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir; doch  nicht, was ich will, sondern was du willst!&#8221; lässt Markus ihn sprechen.</p>
<p><em>Doch genau das geschieht nicht. Gott antwortet nicht. Gott reagiert nicht. Er speist ihn nicht, wie Paulus, mit dem Hinweis ab, er solle sich an Seiner Gnade genügen lassen (<a id="s1ref47012009link" href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Korinther12%2C9">2Kor 12,9</a>). Er vertröstet ihn auch nicht mit einem nebulösen Versprechen eines abstrakt bleibenden &#8220;Lohns&#8221;, wie so oft in der Bibel, insbesondere auch im Neuen Testament. Nein, Gott schweigt seinen Sohn an, lange, beharrlich, unbarmherzig, wo Jesus doch meinte, der Vater und er seien eins.</em></p>
<p><em>Dieses erschreckende Gefühl, das selbst Gottes Sohn erleben musste, hat es glücklicherweise trotz seiner augenscheinlichen Negativität bis in die Evangelien geschafft. Am Ende, am Kreuz, schreit Jesus es heraus: &#8220;Eli, Eli, lama asabtani?&#8221; (<a id="s1ref41015034link" href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus15%2C34">Mk 15,34</a>; <a id="s1ref40027046link" href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us27%2C46">Mt 27,46</a>) Schon möglich, dass er damit nur die ersten Worte des 22. Psalms zitieren wollte, ein versteckter Insidertipp in dem Bewusstsein, dass dieser Psalm letztlich sein happy end in der triumphalen Hilfe Gottes findet, die für alle sichtbar sein wird. Doch Psalmen voller Lob und Preis für Errettung durch göttliche Intervention gibt es viele; warum also gerade dieser, und noch dazu gerade diese vier Worte?</em></p>
<p><em>Von allen Aussprüchen Jesu am Kreuz ist dieser für mich gleichzeitig der rätselhafteste wie auch der nachvollziehbarste und verständlichste. Aber ob der vordergründig ent-täuschende Eindruck des Verlassenseins nicht doch auch nur wieder eine erneute Selbsttäuschung ist? Immerhin spüren wir, auch wenn Gott sich nicht zu regen scheint, die Nähe unseres persönlichen Umfelds selten so stark wie in Zeiten der Not. Auch Jesus war in seinen letzten Stunden nicht allein. </em></p>
<p><em>Zwar  sind unsere Mitstreiter in vielen Dingen genauso machtlos wie wir, und ihr Trost unbeholfen und schwach. Doch wenn ihre Überlegungen, ihre Angebote, ihre Fürsorge, ihre Liebe ernsthaft sind, sehe ich dies auch als ein Zeichen von Gottes Nähe und Handeln. Denn auch wenn Er nicht selbst eingreifen mag &#8212; Seine Gedanken leiten, ob bewusst oder unbewusst, viele der Menschen, die uns in schweren Zeiten zur Seite stehen.</em></p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/lets-get-loud-kleines-1x1-des-betens-folge-3/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2008-11-18 13:17:11" resource="http://fraukeundlars.de/lets-get-loud-kleines-1x1-des-betens-folge-3/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/lets-get-loud-kleines-1x1-des-betens-folge-3/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/lets-get-loud-kleines-1x1-des-betens-folge-3/">Let&#8217;s get loud! (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 3)</span>'><span property="dc:date" content="2008-11-18 13:17:11" resource="http://fraukeundlars.de/lets-get-loud-kleines-1x1-des-betens-folge-3/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/lets-get-loud-kleines-1x1-des-betens-folge-3/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/lets-get-loud-kleines-1x1-des-betens-folge-3/">Let&#8217;s get loud! (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 3)</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/bitte-fur-die-arschloecher-kleines-1x1-des-betens-folge-5/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2008-11-24 11:33:52" resource="http://fraukeundlars.de/bitte-fur-die-arschloecher-kleines-1x1-des-betens-folge-5/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/bitte-fur-die-arschloecher-kleines-1x1-des-betens-folge-5/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/bitte-fur-die-arschloecher-kleines-1x1-des-betens-folge-5/">Bitte für die Ar&#8230;löcher! (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 5)</span>'><span property="dc:date" content="2008-11-24 11:33:52" resource="http://fraukeundlars.de/bitte-fur-die-arschloecher-kleines-1x1-des-betens-folge-5/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/bitte-fur-die-arschloecher-kleines-1x1-des-betens-folge-5/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/bitte-fur-die-arschloecher-kleines-1x1-des-betens-folge-5/">Bitte für die Ar&#8230;löcher! (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 5)</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/multimediales-intermezzo-kleines-1x1-des-betens-folge-6/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2008-12-01 08:07:18" resource="http://fraukeundlars.de/multimediales-intermezzo-kleines-1x1-des-betens-folge-6/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/multimediales-intermezzo-kleines-1x1-des-betens-folge-6/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/multimediales-intermezzo-kleines-1x1-des-betens-folge-6/">Multimediales Intermezzo (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 6)</span>'><span property="dc:date" content="2008-12-01 08:07:18" resource="http://fraukeundlars.de/multimediales-intermezzo-kleines-1x1-des-betens-folge-6/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/multimediales-intermezzo-kleines-1x1-des-betens-folge-6/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/multimediales-intermezzo-kleines-1x1-des-betens-folge-6/">Multimediales Intermezzo (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 6)</span></a></li>
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		<title>Stille – Gastfreundschaft – Gebet</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 12:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/stille-gastfreundschaft-gebet/">Frauke</span></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherregal]]></category>
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		<category><![CDATA[church]]></category>
		<category><![CDATA[god]]></category>

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		<description><![CDATA[Geistlicher Lesegenuss mit der leider bislang nur antiquarisch gefundenen Schrift "Der dreifache Weg" von Henri M. Nouwen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Nouwen Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_J._M._Nouwen" target="_blank">Henri J.M. Nouwen</a>, zu seinen Lebzeiten u.a. Pastoraltheologe und geistlicher Mitarbeiter der <a title="Arche Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%27Arche" target="_blank">&#8220;Arche&#8221;</a>, führt in 3 grundlegende Prinzipien des christlich-spirituellen Lebens ein:</p>
<ul>
<li>Stille (in Abgrenzung zur Einsamkeit): Ein inniges Alleinseinkönnen mit sich selbst</li>
<li>Gastfreundschaft bzw. Gastfreiheit: Eine geistige Haltung als Voraussetzung für alle zwischenmenschlichen Kontakte</li>
<li>Gebet: Eine vor allem innere Hinwendung zu Gott, die sich klar von Illusion oder stark esoterisch geprägten Meditationsformen abgrenzen will und das wichtigste Element jeder christlichen Gemeinschaft sein sollte.</li>
</ul>
<p>Das Buch hat mich &#8211; auch wegen z.T. wohl nicht ganz günstiger Übersetzung aus dem Niederländischen &#8211; eine längere Zeit begleitet, ehe ich es durchgelesen hatte. Insbesondere beim Thema Gebet bin ich noch gedanklich am Knacken, stimme aber tendenziell eher zu. Gemeinschaft, Brotbrechen und Apostellehre sind nach den Worten Jesu nicht wegzudenken. Ob nun das Gewicht auf Gebet gelegt werden muss, kann man diskutieren. Würd mich über Kommentare zu dieser Frage freuen.</p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-14 08:22:22" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/">ÖKT 2010: Universum und Schöpfung &#8211; Zeichen der Hoffnung?</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-14 08:22:22" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/">ÖKT 2010: Universum und Schöpfung &#8211; Zeichen der Hoffnung?</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-12 16:27:07" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/">ÖKT 2010: Anreise</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-12 16:27:07" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/">ÖKT 2010: Anreise</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-18 22:48:20" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/">ÖKT 2010: Wie Glauben leben?</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-18 22:48:20" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/">ÖKT 2010: Wie Glauben leben?</span></a></li>
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		<title>ÖKT 2010: Wie Glauben leben?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 20:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/">Lars</span></dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖKT 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist heutzutage selbst in der protestantischen Theologie keine Frage mehr, dass der christliche Glaube, wenn er ernsthaft ist, Auswirkungen auf die persönliche Lebensführung haben wird. Oft genug drängen sich aber dem heutigen Gläubigen diverse Fragen auf: Wie kann ich zeitgemäß und dennoch zeitlos Christ sein? Und was macht das genuin Christliche einer bzw. meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist heutzutage selbst in der protestantischen Theologie keine Frage mehr, dass der christliche Glaube, wenn er ernsthaft ist, Auswirkungen auf die persönliche Lebensführung haben wird. Oft genug drängen sich aber dem heutigen Gläubigen diverse Fragen auf: Wie kann ich zeitgemäß und dennoch zeitlos Christ sein? Und was macht das genuin Christliche einer bzw. meiner Lebensführung aus, wo wir doch beobachten, dass natürlich auch Mitglieder anderer Religionen und sogar Atheisten ethisch-moralisch einwandfrei Leben können? Über diese Fragen sollten vier sehr unterschiedliche Gläubige Rechenschaft ablegen: Der über 80-jährige katholische Kirchenkritiker <a title="Hans Küng in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_K%C3%BCng" target="_blank">Hans Küng</a> ebenso wie der 1977 geborene, postmoderne Protestant <a title="Website von Daniel Ehniss" href="http://danielehniss.de/" target="_blank">Daniel Ehniss</a>, der orthodoxe Erzdiakon Zoran Andric ebenso wie der Professor für Physik und Philosophie <a title="Harald Lesch in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Lesch" target="_blank">Harald Lesch</a>. Vier Lebensentwürfe, die beispielhaft versuchen, subjektive Antworten zu geben.</p>
<p>In seinem Impulsvortrag zu Beginn der Veranstaltung charakterisierte Hans Küng denn auch den Glauben sogleich als persönliche Frage, zu der aktiv Stellung bezogen werden müsse &#8211; insbesondere im Konflikt (wie etwa der momentan prekären Situation, in der sich die Kirchen befinden. Als Beispiel verwies Küng auf seinen <a title="Der Offene Brief von Hans Küng" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/theologe-kueng-offener-brief-historischer-vertrauensverlust-1.4154" target="_blank">Offenen Brief</a> an die Bischöfe der Römisch-Katholischen Kirche bezüglich des zaudernden Handelns in der aktuellen Vertrauenskrise.) Es gelte also, Rechenschaft ausgehend von den eigenen Erfahrungen und Standpunkten abzulegen. Dennoch dürfe sich der Gläubige nicht aus Bequemlichkeit um diese Verantwortung herumdrücken. Der Trick sei, auch &#8220;in schwierigem Gelände glauben leben können &#8211; in katholischer Weite mit evangelischer Konzentration&#8221;.</p>
<p>Auf die Frage, nach seinem Lebensgrund bzw. was ihm als geistliche Grundlage wichtig sei, antwortete Küng: Lebensvertrauen! Und zwar trotz aller negativen Erfahrungen &#8211; es trägt auch in schwierigen Situationen und ist im Gottvertrauen verankert. Gott sieht er als Urgrund und Ursinn des Lebens.</p>
<p>Ob er je Zweifel an der Existenz Gottes gehabt habe? Nein, wohl aber Zweifel an den diversen Gottesbeweisen bzw. -gegenbeweisen. Die Atheisten hätten leider auch in allzuvielem Recht gehabt, beispielsweise bezüglich ihrer Anklagen an die problematische Kirchengeschichte. Dennoch könne (und müsse) sich jeder Glaubende weiterhin frei und selbst entscheiden, ob aus seiner Sicht Gott existiert oder nicht. Das Gebet als persönliches Gespräch mit Gott und der Glaube an sich behalte daher für viele Menschen einen tiefen Sinn. Als ersten von drei wesentlichen Aspekten, den Glauben zu leben, ermunterte Küng damit die Zuhörerschaft zu einem redlichen Gottesglauben. Dieser Rat gelte nicht nur für Christen, denn da Gott (oder Allah, oder Jahwe bzw. Adonai) jeden Menschen um seiner selbst willen liebt, und aus Küngs Sicht in der Regel Geburt und Sozialisation über die Religionszugehörigkeit eines Menschen entscheiden, darf nicht nur dem Christentum Heil zugesprochen werden können. Trotzdem sei ein beliebiger Synkretismus verschiedener religiöser Strömungen abzulehnen. Der sei aus christlicher Sicht aber auch garnicht notwendig, so Küng &#8211; schließlich sei ihm selbst in sieben Jahren Studium in Rom das Christsein nicht verleidet worden. Und wer ist überhaupt Christ? Doch jeder, der sich bemüht, sich auf seinem Lebensweg sichtbar an Jesus Christus zu orientieren. Für die Christen in den Gemeinden heiße das aber auch automatisch Leiden an der Diskrepanz zwischen dem historischen Jesus und der real existierenden Kirche.</p>
<p>Überhaupt faszinierend an Jesus ist die unumstößliche historische Tatsache, dass er nicht als Sieger starb. Eigentlich ist es doch paradox: Milliarden von Menschen erwarten Heil aus der Lehre eines, der vor fast 2000 Jahren schändlich hingerichtet wurde. Aber gerade das ist das befreiende am christlichen Glauben: Erlösung erwartet die Gläubigen nicht nur dermaleinst in geistlicher Perspektive, sondern auch schon jetzt und hier und ganz konkret: aus einer Leistungs-, Konsum- und Machtgesellschaft. Dies spiegelt sich nicht nur in Christi Tod, sondern auch in seiner Lehre wieder, wie sie uns in der Überlieferung der Bibel erhalten ist. (Beispiele aus der Bergpredigt folgen.) Der Glaube an Jesus als dem Christus und an seine Lehre macht uns frei.</p>
<p>Doch auch wenn Christus nicht mehr unter uns weilt, hat er uns nicht nur seine Lehre hinterlassen &#8211; er hat den Christen einen Tröster geschenkt in seinem Geist. Jeder Gläubige hat die Möglichkeit, sich von Christi Geist inspirieren lassen, der wirkt wo er will &#8211; beispielsweise als Geist der Mitmenschlichkeit, also unter und zwischen uns Menschen. So kann man sich Gott auch mit &#8220;leeren Händen&#8221; nähern, allein im vertrauenden gelebten Glauben, mit den drei Aspekten: Redlicher Gottesglauben, befreiender Christusglauben und geistbewegtes Leben.</p>
<p>Die auf diesen Vortrag folgende Podiumsdiskussion entpuppte sich leider als reine Fragerunde. Schade, denn mich hätte durchaus sehr interessiert, was die vier Teilnehmer einander zu sagen gehabt hätten. Zudem standen die Fragen des Moderators auch nicht in Beziehung zueinander, sodass der jeweils Antwortende noch nicht einmal bei seinem Vorredner anknüpfen konnte, was dem Gespräch den Anschein des Zusammenhangslosen gab. Über den Verlauf kristallisierten sich allerdings die vier sehr unterschiedlichen persönlichen Ansätze heraus, den Glauben zu leben, die ich versuchen will, in Folge zu skizzieren und in zueinander in Relation zu setzen:</p>
<p>Am Anfang stellte der Moderator die Frage nach der Vereinbarkeit von Glaube und weltlichem Leben. Für den serbisch-orthodoxen Zoran Andric gibt es zwei Modi seines Lebens: Beruflich ist er Historiker einer Versicherung, privat Erzdiakon &#8211; beides hat nichts miteinander zu tun, und seine Arbeitskollegen wissen nichts von seinem freizeitlichen Engagement. Im Gegensatz dazu sind für Daniel Ehniss Glaube und Beruf &#8211; er ist Webdesigner und Blogger &#8211; untrennbar miteinander verbunden, denn wer im Internet aktiv ist, wird sowieso damit leben müssen, dass Suchmaschinen die Informationen über beide Bereiche miteinander verschmelzen. Für den Physiker Harald Lesch schließlich ist der Glaube eine Ergänzung (im Sinne einer Fortsetzung) zu seiner naturwissenschaftlichen Arbeit: während diese niemals abgeschlossen sein wird, gebe der Glaube endgültige Antworten.</p>
<p>Für Hans Küng hat sich der erste Kontakt mit dem Glauben in der Kindheit durch die Tradition in der Familie ergeben. Dieser Ansatz, in eine Religion hineinzuwachsen, sei auch wünschenswert. Auch Harald Lesch ist im Glauben (jedoch dem protestantischen) erzogen worden und hat ihn zum ersten Mal intensiv erlebt, als er im Konfirmandenunterricht selbstständig religiöse Texte durchdringen sollte. Dieses kritische Hinterfragen der tradierten Glaubenssubstanz geschehe im Christentum immer wieder erneut, praktisch durch jeden Gläubigen. Dadurch entstünden zwar auch Zweifel, die aber einen Antrieb darstellten: &#8220;Mein Glaube,&#8221; so Lesch, &#8220;muss meinem Wissen standhalten.&#8221; Die spezielle Schwierigkeit, die eigene Glaubenssubstanz an die nachfolgende Generation weiterzugeben, betonte Zoran Andric: Kinder fänden die Gottesdienste oft langweilig und würden sich von der Kirche entfernen, später als junge Erwachsene aber von sich aus wieder mehr Interesse für den Glauben ihrer Eltern entwickeln. Daniel Ehniss bekundete, wie sehr es ihn mit Staunen erfüllt, wenn Gläubige die große Verantwortung übernehmen, die in der Aufgabe liege, den Glauben weiterzugeben.</p>
<p>Auf die Frage, was ihn an den christlichen Kirchen als Institutionen störe, antwortete Hans Küng: Die vielen vergebenen Chancen &#8211; auch wenn glücklicherweise durch die Ortsgemeinden vieles wieder herausgerissen werde. Die Krise sollten die Kirchen denn auch als Chance für einen Neubeginn nutzen. Dazu müsste die Leitungsebene aber erstmal die Tragweite der Situation erkennen; offensichtlich sei es dazu notwendig, dass die Stimme der Laien hörbar wird. Für Daniel Ehniss, der als Vertreter der <a title="Emergent Church in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emerging_Church" target="_blank">emergent church</a> Glaube an sich sowieso als Konversation, also in dialogischer Form und damit als basisdemokratisch im Ansatz versteht, wäre wichtig, dass sich die Kirchen selbst weniger wichtig nähmen, und die eigene Position in erster Linie als Ausgangspunkt für den gleichbereichtigten untereinander Dialog sähen. Harald Lesch forderte von den Kirchen, sie müssten Vertrauen schaffen, um den Gläubigen Kraft gegen die Lebensängste des 21. Jahrhunderts auf den Weg zu geben. Kirche müsse die Wirklichkeit so nehmen, wie sie sei, und sich in dieser aktiv für die Menschen einsetzen, von denen in immer weniger Zeit immer mehr gefordert werde. Auch benötige die Wissenschaft als rein technisches Verständnis der Welt eine religiöse Rückbindung, um ethische Entscheidungen gewährleisten zu können.</p>
<p>Alles in allem war eine interessante Runde versammelt, die deutlich machte, wie bunt und vielfältig die Ansätze sind, den Glauben zu leben, und dass es sich dabei immer &#8220;nur&#8221; um persönliche Lebensentwürfe handeln kann. Lesenswert ist auf jeden Fall auch der Bericht eines der Protagonisten: <a title="Blogpost zur Veranstaltung &quot;Wie Glauben leben?&quot; bei Daniel Ehniss." href="http://danielehniss.de/2010/05/17/wie-glauben-leben/" target="_blank">Daniel Ehniss hat natürlich auch selber über diese Veranstaltung gebloggt.</a></p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-14 08:22:22" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/">ÖKT 2010: Universum und Schöpfung &#8211; Zeichen der Hoffnung?</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-14 08:22:22" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/">ÖKT 2010: Universum und Schöpfung &#8211; Zeichen der Hoffnung?</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-12 16:27:07" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/">ÖKT 2010: Anreise</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-12 16:27:07" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/">ÖKT 2010: Anreise</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-13 09:41:00" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/">ÖKT 2010: Erste Eindrücke</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-13 09:41:00" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/">ÖKT 2010: Erste Eindrücke</span></a></li>
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		<title>ÖKT 2010: Universum und Schöpfung &#8211; Zeichen der Hoffnung?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 06:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/">Lars</span></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kurzweiliger und interessanter Dialog zwischen den Naturwissenschaften und dem Glauben. Referenten: Prof. Dr. Gerhard Börner, Prof. Dr. Thomas Gornitz, Prof. Dr. Harald Lesch Moderator: Prof. Dr. Klaus Mainzer Mit dieser wirklich hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion wurde der &#8220;Dialog zwischen Naturwissenschaften und Religion&#8221; des ÖKT 2010 eröffnet. Der Moderator Prof. Klaus Mainzer, Philosoph und Hirnforscher, bemerkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzweiliger und interessanter Dialog zwischen den Naturwissenschaften und dem Glauben.</p>
<p><strong>Referenten:</strong> Prof. Dr. Gerhard Börner, Prof. Dr. Thomas Gornitz, Prof. Dr. Harald Lesch</p>
<p><strong>Moderator:</strong> Prof. Dr. Klaus Mainzer</p>
<p>Mit dieser wirklich hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion wurde der &#8220;Dialog zwischen Naturwissenschaften und Religion&#8221; des ÖKT 2010 eröffnet. Der Moderator Prof. Klaus Mainzer, Philosoph und Hirnforscher, bemerkte dazu, dass es irgendwie passend sei. Schließlich begönne auch die Bibel mit einer Kosmologie &#8211; das Zentrum der Wissenschaften dürfe also auch mit der Schöpfung beginnen, obwohl diese nicht den Anfang der Physik darstelle, die ihrerseits von grundlegenden Naturgesetzen ausgehe. Nach diesen einleitenden Worten hielt jeder der drei Referenten einen kurzen Impulsvortrag, wobei diese jeweils einen eigenen Themenbereich berührten.</p>
<p>Prof. Gerhard Börner widmete sich dabei der Schöpfungsgeschichte aus astronomischer Sicht. Er zeigte eindrucksvolle Bilder von Planeten, Sternen und Galaxien: Testobjekte, wie er sie nannte. Um die 10.000.000.000 Galaxien(!) sind mit unseren Hochleistungsteleskopen über den ganzen Himmel verteilt beobachtbar, und schon ihre sichtbare Gestalt zeigt eine große Vielfalt. Doch dabei sehen wir kein Bild des Kosmos im Sinne eines Schnappschusses, sondern einen geschichtlichen Querschnitt, weil das Licht selbst zweier optisch direkt nebeneinander liegender Objekte Millionen von Lichtjahre unterschiedlich lang unterwegs sein kann. So versucht die Wissenschaft Rückschlüsse auf den Anfang und auf die Entwicklung des Kosmos zu ziehen. Aus diesen intensiven Forschungen entstand das Urknallmodell, das aber noch zwei Mankos aufweist: einerseits sei danach auch die Zeit im Urknall entstanden, was den Physikern glücklicherweise erspart, erklären zu müssen, was &#8220;zuvor&#8221; geschehen ist. Andererseits sind uns immer noch 95% des Kosmos unbekannt &#8211; denn über Aufbau und Wirkungsweise von Dunkler Materie und Dunkler Energie kann die Wissenschaft noch keine Aussagen machen.</p>
<p>Als Zweites sprach Prof. Harald Lesch, der sich selbst als &#8220;Protestanten vom Scheitel bis zur Sohle&#8221; bezeichnet, was ihn aber nicht davon abhält, als Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an einer Jesuiten-Hochschule zu wirken. Er zog die Prämisse der modernen Physik in Zweifel, nach der überall im Universum gleiche Vorraussetzungen herrschen &#8211; getreu nach dem Motto  &#8220;Außerirdische sind auch nur Menschen&#8230;&#8221;. Dazu lud er zu folgendem Gedankenspiel ein: Stellen wir uns Lebewesen auf einem Wasserplaneten vor; werden diese eines Tages ihren Planeten verlassen können? Nicht in unserem Sinne jedenfalls, denn die Wesen werden Hochenergie-Elektrizität nicht entdecken können, weil sie durch die Leitfähigkeit des Wassers eine unmittelbare Gefahr für sie darstellt. Ohne derartige Elektrizität aber auch kein Raumflug, wie wir ihn kennen. Auch im Bezug auf die Beobachtung des Kosmos gilt: &#8220;Alle sehen zwar das Gleiche, aber nicht das Selbe.&#8221; Daher empfahl Lesch im Bezug auf die Naturwissenschaften: &#8220;Glauben sie mir kein Wort!&#8221; &#8211; alle Hypothesen müssen schließlich auch rigoros überprüft werden. Zu diesem Zweck sollten sie tunlichst einem Sparsamkeitsprinzip genügen (Occam&#8217;s Razor), also nur über ein Mindestmaß an notwendigen Annahmen verfügen. Dieser Geiz führt aber auch zu einem postmodernen Phänomen: wir müssen feststellen, das wir die Wahrheit nicht kennen, sondern nur wissen, was definitiv falsch ist. Die Frage nach dem unbewegten Erstbeweger (Aristoteles) oder nach der Erstursache (Urknall) leidet unter der gleichen Problematik.</p>
<p>Prof. Thomas Gornitz spricht als Erster direkt die Hoffnung an. Er zitiert den bekannten Physiker Steven Weinberg: &#8220;Je mehr wir vom Universum kosmologisch verstehen, desto sinnloser erscheint es uns.&#8221; Im Gegensatz dazu arbeitet die Bibel, wo die kosmologisch anmutenden Aussagen am Anfang sowohl des Alten wie auch des Neuen Testaments jeweils tiefe philosophische Thesen über den Zusammenhang von Gott und Welt und damit deren Sinn beinhalten. Schon die Israeliten wussten: Gott ist nichts, was man einfach so in dieser Welt sehen kann, sondern Er geht weit darüber hinaus. Interessant ist dabei die Sicht der verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen auf die Religion: Große Ablehnung erfährt sie vor allem unter Biologen, große Zustimmung dagegen unter Physikern. Warum ist das so? Physik befasst sich mit grundlegenden, universellen Problemen, an den Grenzen der Naturwissenschaften, die immer nur das Wie, aber nicht das Warum (überhaupt etwas existiert) erklären können.</p>
<p>Der Prolog des Johannesevangeliums &#8220;Am Anfang war der Logos&#8221; kann auf vieles hindeuten &#8211; Wort, Sinn, Rechnung, Information. Woher kommt also das Geistige? &#8220;Auch aus elementaren Bausteinen (Atomen) lässt sich Geistiges nicht herleiten,&#8221; so Prof. Gornitz. Das Einzige, worüber man sich nicht wirklich täuschen kann, sei sogar das eigene Bewusstsein. Darüberhinaus setze auch in den Naturwissenschaften ein Umdenken ein: Die Quantentheorie als Physik der Beziehungen beschäftige sich mit dem Wirken von Wahrscheinlichkeiten, wodurch das Ganze zu weitaus mehr als der Summe seiner Teile werde, denn jetzt gelten nicht nur die Fakten, sondern auch die Möglichkeiten werden immanent wichtig. Daraus folgt: die Zukunft ist offen, es gibt keinen Determinismus, wir Menschen sind frei und tragen daher auch Verantwortung für uns, unser Handeln, und auch für unsere Umwelt! Wirklichkeit ist darüberhinaus mehr als das, was materiell vorhanden ist. Eine Folge der Quantentheorie ist, dass sich Materie in Strukturen auflöst, wobei die grundlegende abstrakte Quanteninformation darstellen. Materie und Energie sind also auch nur Information. Sind also &#8220;Geist und Leben nur Schimmel auf der Oberfläche der Materie&#8221;, oder existieren sind davon unabhängig, womöglich gar bereits zuvor? Für diese und andere Fragen empfiehlt Gornitzer, dem Diktum Dietrich Bonhoeffers zu folgen, wenn dieser schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8220;In dem, was wir erkennen, sollen wir Gott finden, nicht aber in dem, was wir nicht erkennen; nicht in den ungelösten, sondern in den gelösten Fragen will Gott von uns begriffen sein. Das gilt für das Verhältnis von Gott und wissenschaftlicher Erkenntnis.&#8221;</p></blockquote>
<p>Um die nach diesen Impulsvorträgen angesetzte Diskussion ebenfalls eine Initialzündung zu versetzen, fragte der Moderator Klaus Mainzer provokant, wo denn nun der Gott in den Naturwissenschaften zu finden sei. Gerhard Börner entgegnete, Gott sei nicht notwendig, es könne auch keine Aussage über ihn gemacht werden. Daneben käme &#8220;ich selbst&#8221; in den Naturwissenschaften schließlich auch nicht vor. Harald Lesch bemerkte, die Erkenntnisse der Physik seien geschichtslos, auch Bewusstsein sei nur im Augenblick möglich. Menschen haben aber Geschichte, und sind ohne Vergangenheit und Zukunft undenkbar. Klaus Maizer kritisierte auch, dass unser heutiges Weltbild häufig auf einem ähnlich wortwörtlichen Verständnis der Botschaften der Naturwissenschaften beruht, wie es im Bezug auf die Bibel früher der Fall war. Thomas Gornitz erklärte dazu, dass die Erkenntnisse der Naturwissenschaften stark verzögert bei der breiten Öffentlichkeit ankämen, obwohl sie das Weltbild der wissenschaftlichen Forschung entscheidend prägten. Zum Beispiel die Quantentheorie: nach ihren Thesen sind keine objektive Erkenntnisse möglich, weil alle Messungen das beobachtete System verändern. Und wenn wir Regeln in der Welt erkennen &#8211; dann betrachten wir diese Regeln ja als Gesetze unter Gleichen; Gleichheit resultiert aber aus dem Ignorieren von Unterschieden. &#8220;Die Wirklichkeit,&#8221; so Gornitz, &#8221; besteht nicht aus kleinen Klötzchen.&#8221; Alle Bilder, die wir uns von ihr machten, seien also nur näherungsweise wahr.</p>
<p>Nach Alternativen zum Urknallmodell befragt, bekundeten alle drei Referenten einstimmig, dass es keine ernstzunehmende Konkurrenz dazu gebe. Zudem expandiere das Universum nach heutigem Erkenntnisstand ohne Ende, ein zyklisches Modell, wonach am Ende des Universums ein big crunch folge &#8211; gefolgt von einem weiteren Urknall &#8211; werde also auch nicht angenommen. Aber es dürfe nicht aus den Augen verloren werden, dass weltanschauliche Ansichten starke Einflüsse auch auf derartige physikalische Modelle ausübten. Ein Beispiel dafür sei die Notwendigkeit von Dunkler Energie und Dunkler Materie im Urknallmodell. Letztlich stelle sich den Kosmologen das Problem, dass sie nur beobachten könnten. Aber man müsse trotzdem fein differenzieren: Modelle an sich seien eben keine Weltanschauungen, sondern hochpräzise Gleichungssysteme, die durch Beobachtungen exakt belegt werden können. Erkenntnisse gewinnen wir durch Experimente, und Theorien bauen auf dem Fundament dieser Erkenntnisse auf (vorsichtig!, wie Börner hinzusetzte). Doch eben diese Vorsicht geht in der öffentlichen Betrachtung häufig verloren, sodass z.T. keine saubere Unterscheidung zwischen bewiesenen Erkenntnissen und Hypothesen mehr vorgenommen wird. Dazu kommt: Erkenntnisse entwickeln sich weiter; in Zukunft werden wir vielleicht Dinge physikalisch beweisen können, die jetzt noch religiös erklärt werden müssen.</p>
<p>Harald Lesch versetzte auf die Frage nach Gott augenzwinkernd: &#8220;Wir fragen unseren Bäcker oder Automechaniker doch auch nicht nach Gott &#8211; warum also die Naturwissenschaftler?!&#8221; Sein Glaube wirke sich darauf aus, wie er mit anderen Menschen umgehe. Gornitz betonte erneut, alle naturwissenschaftlichen Beschreibungen seien noch nicht die Wirklichkeit, und gebe uns keinen Sinn für unser persönliches Leben.</p>
<p>Auch Klaus Mainzer lieferte zum Abschluss ein persönliches Statement zu der Rolle Gottes aus Sicht der Wissenschaften. Er stellt heraus, Gott sei kein Lückenbüßer &#8211; diese fehlerhafte Annahme habe zu einem jahrhundertelangen, nervigen Rückzugsgefecht der Kirche geführt. Nochmal Bonhoeffer:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist mir ganz deutlich geworden, daß man Gott nicht als Lückenbüßer unserer unvollkommenen Erkenntnis figurieren lassen darf; wenn nämlich dann &#8211; was sachlich zwangsläufig ist &#8211; sich die Grenzen der Erkenntnis immer weiter herausschieben, wird mit ihnen auch Gott immer weiter weggeschoben und befindet sich demgemäß auf einem fortgesetzten Rückzug.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Naturwissenschaft kann, so Mainzers optimistische Ansicht, irgendwann prinzipiell alle natürlichen Vorgänge erklären. Aber es gibt eben mehr als die technische Sichtweise der Wissenschaften &#8211; und auch Naturwissenschaftler können die Schönheit von Sonnenuntergängen genießen, obwohl sie ihr Entstehen mittlerweile komplett erklärt haben. Der Zauber unserer Schöpfung geht über ihre Mystik, ihre Rätsel hinaus. Daraus ensteht eine Hoffnung, die bleibt &#8211; auch wenn vieles ganz nüchtern erklärt werden kann.</p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-18 22:48:20" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/">ÖKT 2010: Wie Glauben leben?</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-18 22:48:20" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/">ÖKT 2010: Wie Glauben leben?</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-12 16:27:07" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/">ÖKT 2010: Anreise</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-12 16:27:07" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-anreise/">ÖKT 2010: Anreise</span></a></li>
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		<title>ÖKT 2010: Erste Eindrücke</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 07:41:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit der Eröffnungsveranstaltung auf der Theresienwiese, bei der sich u.a. auch Bundespräsident Köhler zu Wort meldete, begann ein bunter Abend der Begegnung. In den verschiedenen Ecken der Münchner Innenstadt präsentierten sich kirchliche und kirchennahe Gruppen aus den verschiedenen Regionen Bayerns. Auch die Kirchen waren offen und luden zu kurzen Andachten ein. Das war auch nötig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit der Eröffnungsveranstaltung auf der Theresienwiese, bei der sich u.a. auch Bundespräsident Köhler zu Wort meldete, begann ein bunter Abend der Begegnung. In den verschiedenen Ecken der Münchner Innenstadt präsentierten sich kirchliche und kirchennahe Gruppen aus den verschiedenen Regionen Bayerns. Auch die Kirchen waren offen und luden zu kurzen Andachten ein. Das war auch nötig, denn letztlich gingen sowohl das reichhaltige Angebot wie auch die großen Menschenmengen ziemlich in die Beine. Besonders an den Essensständen, die mit dem Duft von Frischgegrillten lockten, bildeten sich lange Schlangen.</p>
<p style="text-align: left;">Ein Highlight des Abends, das viele junge Leute anzog, war der halbstündige Kurzauftritt der Wise Guys &#8211; ihr richtiges Konzert geben sie heute abend. Aber auch sonst war auf diversen Bühnen rund um die Stadt jede Menge los: Musik im Spektrum von zünftiger Blasmusik zu mitreissenden Sambarhythmen wechselte sich munter ab. Abgerundet wurde der Abend durch einen Segen im Lichtermeer mit dem Lied von Henry Francis Lyte, &#8220;Bleib bei mir Herr!&#8221;</p>
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		<title>ÖKT 2010: Anreise</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 14:27:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[ÖKT 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[travel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fahrt zum ÖKT begann sehr entspannt. Nachdem ich auf Fraukes Anraten hin auf einen Fußmarsch in aller Herrgottsfrühe verzichtet und mir die Bequemlichkeit eines wartenden Taxis gegönnt hatte (6€ plus Trinkgeld), blieb mir noch ein wenig Zeit, den (natürlich zu dieser unchristlichen Zeit noch ruhenden) Umbau des Lüneburger Bahnhofs gebührend zu bewundern. Endlich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fahrt zum ÖKT begann sehr entspannt. Nachdem ich auf Fraukes Anraten hin auf einen Fußmarsch in aller Herrgottsfrühe verzichtet und mir die Bequemlichkeit eines wartenden Taxis gegönnt hatte (6€ plus Trinkgeld), blieb mir noch ein wenig Zeit, den (natürlich zu dieser unchristlichen Zeit noch ruhenden) Umbau des Lüneburger Bahnhofs gebührend zu bewundern. Endlich ein McDonalds mit &#8220;rail in&#8221; in unserer &#8220;Hansestadt&#8221;! Ja, unzweifelhaft: Wir sind Weltstadt.</p>
<p>Dankenswerterweise war es in dem ICE, der mich rechtzeitig dem halbstündig verspäteten Sonderzug nach München zubringen sollte, noch sehr ruhig &#8211; leise Schnarchlaute durchzogen das Großraumabteil. Schlafen konnte ich allerdings nicht mehr &#8211; und die Fahrt war mir dafür auch viel zu kurz &#8211; und so hatte ich die Möglichkeit, in Stille meinen Gedanken nachzuhängen, die trübe Dämmerung zu genießen und meine Hoffnung für diese Kirchentag, mein erster überhaupt und ein ökumenischer noch dazu, zu formulieren: Um Impulse geht es mir, Ideen, Anregungen, die über mein bisheriges Sichtfeld hinausgehen. Und um Begegnung mit Menschen, die mir so fremd nicht sein können.</p>
<p>Um kurz nach halb acht saßen wir dann erst zu fünft, später dann zu sechst im Abteil, eine bunte Mischung, und ich hatte Glück: es sind junge, offene, aber nicht überschwengliche Leute aus Hamburg (2 Jungs, 2 Mädels) und ein Mann mittleren Alters, zurückhaltend, aber nicht abweisend, in Kassel zugestiegen. Über den uns verbindenden Glauben sind wir zwar noch nicht in&#8217;s Gespräch gekommen &#8211; aber man will es ja auch nicht über&#8217;s Knie brechen.</p>
<p>Spulen wir noch weitere 6 Stunden vor: Ich sitze nun in der &#8220;Lounge&#8221; des Münchner 4You &#8211; solide beschreibt es in jeder Hinsicht treffend &#8211; und überlege, während ich diese abschließenden Zeilen tippe, ob ich jetzt direkt zur Theresienwiese pilgere, wo in einer Stunde die Eröffnungsveranstaltung steigen wird, oder ob ich noch kurz die Innenstadt zwecks Nahrungsaufnahme tangieren soll. (Ich entscheide mich für Letzteres.)</p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-14 08:22:22" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/">ÖKT 2010: Universum und Schöpfung &#8211; Zeichen der Hoffnung?</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-14 08:22:22" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/oekt-2010-universum-und-schopfung-zeichen-der-hoffnung/">ÖKT 2010: Universum und Schöpfung &#8211; Zeichen der Hoffnung?</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-18 22:48:20" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/">ÖKT 2010: Wie Glauben leben?</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-18 22:48:20" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-wie-glauben-leben/">ÖKT 2010: Wie Glauben leben?</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-05-13 09:41:00" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/">ÖKT 2010: Erste Eindrücke</span>'><span property="dc:date" content="2010-05-13 09:41:00" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/okt-2010-erste-eindrucke/">ÖKT 2010: Erste Eindrücke</span></a></li>
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		<title>Die wunderbare Zeitvermehrung</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 17:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/">Lars</span></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritus]]></category>
		<category><![CDATA[bible]]></category>
		<category><![CDATA[jesus]]></category>
		<category><![CDATA[miracle]]></category>
		<category><![CDATA[stories]]></category>
		<category><![CDATA[time]]></category>

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		<description><![CDATA[Und Jesus sah eine große Menge Volkes, die Menschen taten ihm leid, und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes. Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger: Herr, schicke diese Leute fort, es ist schon spät, sie haben keine Zeit. Gebt ihnen doch davon, so sagte er, gebt ihnen doch von eurer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und Jesus sah eine große Menge Volkes, die Menschen taten ihm leid, und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes.</p>
<p>Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger: Herr, schicke diese Leute fort, es ist schon spät, sie haben keine Zeit.</p>
<p>Gebt ihnen doch davon, so sagte er, gebt ihnen doch von eurer Zeit!</p>
<p>Wir haben selber keine, fanden sie, und was wir haben, dieses wenige, wie soll das reichen für so viele?</p>
<p>Doch war da einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht, zur Not, dazu zwei Viertelstunden.</p>
<p>Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, die fünf Termine, die sie hatten, die beiden Viertelstunden in die Hand. Er blickte auf zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, dann ließ er austeilen die kostbare Zeit, durch seine Jünger an die vielen Menschen.</p>
<p>Und siehe da: Es reichte nun das wenige für alle. Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit, das war nicht wenig.</p>
<p>Es wird berichtet, dass sie staunten. Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei Ihm.</p>
<hr />
(Aus: <em>Lothar Zenetti</em>, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3879043086?ie=UTF8&amp;tag=stitz-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3879043086">Die wunderbare Zeitvermehrung. Variationen zum Evangelium</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=stitz-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3879043086" border="0" alt="" width="1" height="1" />&#8220;)</p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2009-06-10 23:18:18" resource="http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/">EJT 2009: Unsere Materialien und ein wehmütiger Blick zurück</span>'><span property="dc:date" content="2009-06-10 23:18:18" resource="http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/">EJT 2009: Unsere Materialien und ein wehmütiger Blick zurück</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/jede-wahrheit/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2009-05-19 23:52:59" resource="http://fraukeundlars.de/jede-wahrheit/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/jede-wahrheit/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/jede-wahrheit/">Jede Wahrheit&#8230;</span>'><span property="dc:date" content="2009-05-19 23:52:59" resource="http://fraukeundlars.de/jede-wahrheit/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/jede-wahrheit/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/jede-wahrheit/">Jede Wahrheit&#8230;</span></a></li>
<li><a href='http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2010-11-04 13:42:13" resource="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/">Von Jesus lernen heißt siegen lernen (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 7)</span>'><span property="dc:date" content="2010-11-04 13:42:13" resource="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/von-jesus-lernen-heist-siegen-lernen-kleines-1x1-des-betens-folge-7/">Von Jesus lernen heißt siegen lernen (Kleines 1&#215;1 des Betens, Folge 7)</span></a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>EJT 2009: Unsere Materialien und ein wehmütiger Blick zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 21:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><span property="dc:creator" resource="http://fraukeundlars.de/ejt-2009-unsere-materialien-und-ein-wehmutiger-blick-zuruck/">Lars</span></dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritus]]></category>
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		<category><![CDATA[ejt-2009]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam beginnt die Erinnerung wieder zu verblassen &#8212; der grandiose EJT 2009 ist Geschichte, ist unwiederbringlich aus und vorbei. Die Träume und Hoffnungen treffen auf die harte Realität in der Gemeinde und brauchen nach diesem Zusammenprall erstmal wieder intensive Pflege (in meinem Fall heißt das konkret: eine wohldosierte Mischung aus Dietrich Bonhoeffers Nachfolge und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam beginnt die Erinnerung wieder zu verblassen &#8212; der grandiose <a title="Website des Europäischen Jugendtages der Neuapostolischen Kirche" href="http://www.ejt2009.eu/" target="_blank">EJT 2009</a> ist Geschichte, ist unwiederbringlich aus und vorbei. Die Träume und Hoffnungen treffen auf die harte Realität in der Gemeinde und brauchen nach diesem Zusammenprall erstmal wieder intensive Pflege (in meinem Fall heißt das konkret: eine wohldosierte Mischung aus Dietrich Bonhoeffers <a href="http://www.amazon.de/gp/product/357907136X?ie=UTF8&#038;tag=stitz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=357907136X">Nachfolge</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=stitz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=357907136X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> und den von Stephan Schlensog zusammengetragenen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492253881?ie=UTF8&#038;tag=stitz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3492253881">Denkanstößen zum Glauben</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=stitz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3492253881" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />). Verändert hat sich hier leider nichts, und wer dieser Täuschung erlegen war und voller Erwartungen wiederkam, dürfte mittlerweile wieder ent-täuscht und auf dem Boden der Tatsachen zurück sein. Doch selbst wenn der Wunsch Vater des Gedankens sein sollte: Ich hoffe, dass der in Düsseldorf in über 30.000 Jugendliche gepflanzte Same der Freiheit aufgehen möge und eines Tages Frucht bringe!</p>
<p>Denn es hat mir Mut gemacht, wie offen, wie bunt und wie facettenreich dieser Jugendtag war. Endlich durfte eine Gruppe, die gerne gönnerhaft als &#8220;Kirche von morgen&#8221; auf unbestimmte Zeit in die Warteschleife verwiesen wird, ihre Gesichter zeigen, ihren Glauben (aus-)leben und ihre Gemeinschaft feiern. Ich schreibe bewusst &#8220;Gesichter&#8221;, weil mich begeistert hat, mit welcher Selbstverständlichkeit hier auf einmal genau die Pluralität gelebt wurde, die ich in vielen Gemeinden schmerzlich vermisse. Mir hat der EJT gezeigt: Inneres Einssein geht auch ohne extrinsisch forcierte Gleichschaltung.</p>
<p>Mittlerweile habe ich es auch geschafft, unsere Workshop-Materialien hochzuladen. Dabei geht es um die persönliche Auseinandersetzung mit Männern der Bibel, die mit uns durchaus sehr vertrauten Problemen zu kämpfen hatten: Etwa David, dessen Chef ihm aus Neid übel mitspielen wollte, und der, obwohl er die Chance gehabt hätte, sich dieses Problems ein für alle Mal zu entledigen, loyal blieb. Oder Elia, auf dem Gipfel seines Ruhmes derart ausgebrannt, dass er seine Aufgaben einfach hinschmeißen, ja, sogar sterben wollte. Oder Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die drei <em>high potentials</em> mit besten Karrierechancen, die sich ihren Aufstieg aber zunächst gründlich vermasseln, weil sie mit der Staatsgewalt in Konflikt geraten&#8230;</p>
<p>Wer an den Workshopunterlagen interessiert ist, sich eins unserer provokanten Plakate ausdrucken möchte oder nochmal das Spiel aus dem Leuchtturm vom Norddeutschland-Stand spielen will, <a title="Materialien vom EJT 2009" href="http://nac.stitz.org/ejt/">findet das jetzt alles hier</a>.</p>


<p>Darüberhinaus:<ul><li><a href='http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: <span property="dc:date" content="2009-06-21 19:19:38" resource="http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/">Die wunderbare Zeitvermehrung</span>'><span property="dc:date" content="2009-06-21 19:19:38" resource="http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/" /><span rel="http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/" property="dc:title" resource="http://fraukeundlars.de/die-wunderbare-zeitvermehrung/">Die wunderbare Zeitvermehrung</span></a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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