Google Chrome in 5 Minuten

…denn mehr Zeit habe ich gerade nicht.

  • Registerkarten als oberstes Gliederungselement des GUI und ein eigener Prozess für jede dieser Registerkarten halte ich für konsequent, aber auch mutig. Denn die Kehrseite der Medaille ist der erhöhte Speicherverbrauch.
  • Diesen kann man gut überprüfen, indem man in der Adresszeile “about:memory” eingibt. Hier wird der Speicherverbrauch pro Prozess dargestellt. Besonders nett: Die Statistik führt zum Vergleich auch die anderen momentan laufenden Browser mit auf.
  • Sehr spannend daran ist, dass Webanwendungen, die von der gleichen Domain stammen, offenbar in einem gemeinsamen Prozess laufen dürfen und sich dadurch die genutzten Systemressourcen teilen können.

Ich finde diese Initiative vor allem deswegen begrüßenswert, weil dadurch Innovationen im Segment der Web-Browser forciert werden. Gerade moderne Webanwendungen, die versuchen, die aktuellen W3C-Standards zu implementieren, dürften davon profitieren. Der nächste folgerichtige und auch wünschenswerte Schritt wäre eine konsequente Unterstützung der Spezifikationen für das semantic web. Gerade der Suchmaschinenspezialist Google dürfte ein gesteigertes Interesse daran haben, dass Web-Content nicht nur oberflächlich (also im Bezug auf das Layout) aufbereitet, sondern auch inhaltlich (also im Bezug auf die Semantik) ausgezeichnet wird. Daneben fehlt Googles Chrome natürlich noch die Politur: Plug-Ins zur Unterstützung von Web-Development, Debugging und ein Ad-Blocker möchte ich mittlerweile nicht mehr missen.

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