Tagzeilen no. 20

War ja klar, dass du die Wolken anleuchten, den Wind um meine Nase pusten und die Blüten jetzt – kurz vor ihrem Ende – tief strahlend einfärben würdest. So tief strahlend, dass ich sie lange ansehen muss, fast darin versinke und – losgerissen von Schreibtisch und Tagwerk – die hellsten Gedanke denke.

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Tagzeilen no. 11

Sitze schon eine ganze Weile hier und höre den Rupfgeräuschen der Schafe zu. Hinter meinen geschlossenen Augenlidern malt die Sonne den Tieren blendend helle Umrisse. Das Fahrrad mit seinem langgezogenen Schatten hat mich hierher getragen – am dunkelblauen Wasser entlang, unter der roten Brücke durch. Die Halbmondbrücke, die mich raus aus meinem Kopf direkt zur […]

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